Donnerstag, 10. Mai 2012

Target 2: Strafanzeige gegen Bundesbank

10.05.2012

Target2: Der Bund der Steuerzahler in Bayern schließt sich einer Strafanzeige gegen die Bundesbank an. Tatverdacht: Untreue, Computerbetrug, Dreiecksbetrug, Verdacht auf Scheingeschäfte. Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen in Frankfurt soll gegen Teile der Bundesbank-Vorstands ermitteln.
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1 Kommentar:

  1. Hier zwei Zitate: 1. Mayer (Deutsche Bank) Anhörung Bundestag 7.5.: "...hat die EZB durch das Eurosystem Zahlungsbilanzungleichgewichte innerhalb des Euroraums
    von (anhand der Target2-Salden gemessen) kumuliert über EUR900Mrd. finanziert"
    2. Nagel (Bundesbank) 28.4.: S.14/15:"Eine eigenständige Bedeutung erhalten Target2-Salden nur in dem hypothetischen Fall, dass ein Land mit negativem Saldo aus der Währungsunion ausscheidet und die NZB des betreffenden Landes nicht in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten gegenüber der EZB voll auszugleichen. In diesem Fall
    müsste für die verbliebene Differenz eine Regelung gefunden werden, beispielsweise
    ein Rückzahlungsplan. Erst wenn die Restforderung uneinbringlich
    wäre, entstünde bei der EZB ein bilanzwirksamer Verlust. EZB-Verluste
    werden zunächst durch laufende Einkünfte und Wagnisrückstellungen abgedeckt.
    Über einen darüber hinaus notwendigen Ausgleich entscheiden die
    nationalen Zentralbanken als Kapitaleigner im EZB-Rat mit Kapitalmehrheit.
    Für das resultierende bilanzielle Risiko der NZBen ist aber nur ihr jeweiliger
    Kapitalanteil und nicht ihr Target2-Saldo relevant."
    Dies als Hinweis für diejenigen, die Target2-Risiken ignorieren. Nach diesen Äußerungen könnte man in verschiedenen Szenarien die anfallenden Risiken in Milliarden berechnen.
    Die Links der gesamten Target2-Dabatte: http://www.robertmwuner.de/materialien_euro_literatur_target2.html

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